Neu entsandt als „Inselpfarrer“ für 2018/ 2019 


04 Josua v. Gottberg

Mein Name ist Josua Franz Albrecht von Gottberg. Ich gehöre zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Schaumburg-Lippe. Geboren bin ich 1950 in Wermelskirchen. Dort, im Bergischen Land, habe ich das erste Lebensjahrzehnt und das zweite in Niedersachsen (Wendland/ Lüneburger Heide) zugebracht.

Studiert habe ich in Hamburg und in Kiel. Seit Mai 1978 bin ich verheiratet mit Sigrid, geb. von Diest. Wir haben vier Töchter, drei Schwiegersöhne und 11 Enkelkinder.

Ich war gerne Gemeindepfarrer, angefangen mit der ersten Pfarrstelle an der Bückeburger Stadtkirche in Schaumburg-Lippe. Inzwischen bin ich pensioniert und lebe mit meiner Frau in Obernkirchen, nicht weit von Minden.

1987 hatte ich als Teilnehmer eines Theologenkongresses ein Gespräch mit einem Seelsorger, dass für meinen Glauben und meinen weiteren Dienst als Pfarrer eine nachhaltige Veränderung mit sich brachte. Die befreiende Kraft Gottes im eigenen Leben erfahren zu haben, bzw. sie sich immer wieder neu schenken zu lassen, macht fröhlich und  gibt neue Freude und Kraft für den Alltag. Es ist ein Leben aus der Gnade und Vergebung Jesu Christi. Anders könnte ich mir persönlich meinen Dienst als Pfarrer auch nicht vorstellen.

Später war ich für fünf Jahre von der EKD entsandt zum Dienst in der Deutschen Ev.-Luth. Kirche Namibias. Hier waren es die Gemeinden Tsumeb, Otavi und Grootfontein. Seit der Zeit, denke ich jedes Jahr bei Frühlingsanfang an den 21. März 1990, die Feier der Unabhängigkeit. Auf dem größten Platz von Tsumeb wurde die südafrikanische Flagge eingeholt und zum ersten Mal die namibische Flagge gehisst. Es war ein mit „vibrierender Stille“ verbundener Augenblick, wo für „einen Herzschlag“ Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft dieses Landes (für eine kurze Zeit mal deutsche Kolonie!) mit der Geschichte, den Wünschen und Hoffnungen seiner Menschen in eins fielen.

Diese Erinnerung kam mir spontan durch die Nähe der Insel Lanzarote zu Afrika und Europa gleichermaßen. Während meiner Jahre als Gemeindepfarrer in Deutschland, war ich auch nebenamtlich mal mit dem Dienst der Gefängnisseelsorge und später mit dem der Polizeiseelsorge beauftragt worden. Mit der Tourismusseelsorge bewege ich mich dagegen auf „neuem“ Gebiet. Umso mehr freue ich mich darauf, vor allem aber Sie kennen zu lernen. Meine Hoffnung ist, dass meine Frau und ich während dieser Zeit etwas mit Ihnen teilen können, von dem was wir an Gottes Freundlichkeit und Liebe im eigenen Leben gesehen, gehört und geschenkt bekommen haben.


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